Bundeskanzler

27.09.1998


Machtwechsel von Helmut Kohl zu Gerhard Schröder

Dauer: 1:17

Die Bundestagswahl am 27.09.1998 bereitet der 16-jährigen Ära Helmut Kohls ein Ende und verändert die politische Landschaft in Deutschland grundlegend. Während die Sozialdemokraten mit 40,9 Prozent klar stärkste Partei werden, müssen die Unionsparteien mit 35,1 Prozent erdrutschartige Verluste hinnehmen. Das sich anbahnende Bündnis von SPD und Grünen kommt zusammen auf eine Mehrheit von 21 Bundestagsmandaten. mehr...

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Bundeskanzler

27.09.1998


Machtwechsel von Helmut Kohl zu Gerhard Schröder

Dauer:

Nach dem Wahlen wird in Bonn am 20.10.1998 der Koalitionsvertrag für das erste rot-grüne Bündnis auf Bundesebene unterzeichnet. Auf den 50-seitigen Text haben sich SPD und Grüne in neun Runden nach über zweiwöchigen Verhandlungen verständigt. Den Abbau der Massenarbeitslosigkeit benennt die rot-grüne Bundesregierung als wichtigstes Ziel der folgenden vier Jahre. Symbolträchtiger Ort der Unterzeichnung zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen ist die nordrhein-westfälische Landesvertretung, die genau gegenüber dem Bundskanzleramt liegt und in der fast auf den Tag genau 29 Jahre zuvor auch die erste sozialliberale Koalition unter Willy Brandt und Walter Scheel ausgehandelt worden war.



Nach den Verhandlungen kommt es zur Kanzlerwahl: Die absolute Mehrheit im Bundestag, die so genannte Kanzlermehrheit, liegt 1998 bei 335 Stimmen. Bei der geheimen Abstimmung im Bundestag votieren 351 von 666 anwesenden Abgeordneten für Schröder, 287 Parlamentarier gegen ihn. 27 Mitglieder enthalten sich, eine Stimme ist ungültig. Dies entspricht einer Zustimmung von 52,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Damit erhält Schröder 16 Stimmen mehr, als für den ersten Wahlgang erforderlich.


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